Dein Leben als dein eigenes Museum

Wie wäre es, wenn jeder Tag in deinem Leben katalogisiert würde?


Ich schreibe über den Lebensansatz von John Strelecky. Er ist nicht neu, aber er hat mich so sehr inspiriert, dass er mich seitdem nicht mehr loslässt.

Stelle dir vor, du schlenderst durch ein Museum. Alles, was dort ausgestellt ist, zeigt dein Leben. Jeder einzelne Tag, jedes deiner gesprochenen Wörter, jede deiner Taten, Werte, Ansichten, Aktivitäten. Alles, womit du deine Zeit verbracht hast, alles, was du in deinem Leben bewirkt hast und womit du deine Spuren hinterlassen hast.

Und nun stell dir vor, du schlenderst durch dieses Museum, das dein bisheriges Leben zeigt. Was würdest du jetzt gerade sehen, wenn du es betrachten würdest? Bist du zufrieden mit dem, was du siehst? Welche Farben erblickst du? Was kannst du erkennen? Was gefällt dir, und was nicht? Kannst du erkennen, ob es hauptsächlich selbstbestimmt war? Bist du stolz auf dich in den verschiedenen Facetten deines Ichs, das du da ausgestellt siehst? Mit welchen Menschen hast du die meiste Zeit verbracht? Und mit welchen Tätigkeiten? Wie sieht das Verhältnis aus zwischen Inhalten, die sein mussten, die dich aber nicht erfüllten und Inhalten, die du genau so wolltest?

Es müssen keine spektakulären Inhalte sein, die dein Leben gezeichnet haben. Wichtig ist nur, dass du sie im Rückblick gerne betrachtest und dich gut dabei fühlen kannst. Dass du es wieder genauso tun würdest.

Warst du zum überwiegenden Teil deines bisherigen Lebens glücklich? Hast du den Hauptteil deiner Zeit mit den Menschen verbracht, die dir wirklich am Herzen lagen? Wie bist du mit deinen Mitmenschen umgegangen? Hast du dazu beigetragen, dass die Welt ein Stückchen besser geworden ist, wenn auch nur im Kleinen? Hast du aus deinen Fehlern gelernt? Hast du dich besonders bemüht bei den Menschen, die dir besonders am Herzen lagen? Oder fällt dir da ein Muster auf in deinem Verhalten, das mit deiner Priorisierung nicht übereinstimmt?

Soll es genau so weiter gehen? Oder soll sich etwas verändern? Fehlt dir etwas darin, das du bisher noch nicht sehen kannst, aber gerne würdest? Was soll am Ende deines Lebens alles in deiner Lebensbibliothek aufbewahrt sein?


Denn auch alle weiteren Momente ab dem jetzigen Zeitpunkt schreiben die Geschichte deines Museums weiter. Ab dem jetzigen Zeitpunkt sind noch alle weiteren Bilder an den Wänden weiß und unbeschrieben. Was wünschst du dir, wie sie aussehen sollen? Du hast es in der Hand. Auch wenn du vieles nicht beeinflussen kannst, so hängt doch viel von dem ab, was du jeden Augenblick neu entscheidest. Du verfügst über eine unglaubliche Vielzahl an Möglichkeiten, dich deiner Wunschvorstellung so nahe wie es eben möglich ist, anzunähern. Du bestimmt die Motive und Themen, die Farben, die Menge.

Wichtig ist, sich dessen bewusst zu sein und ab und zu im Strom des Lebens innezuhalten und aufzublicken. Dein Museum des Lebens zum jetzigen Zeitpunkt zu betrachten und die Deckungsgleichheit mit dem Museum, das du dir am Ende deines Leben für dich wünschen und aussuchen würdest, eher früher als zu spät zu überprüfen.



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Natalie Jende

Kempfelder Str. 14

50935 Köln 

Tel: +49 157 31632186

natalie.jende@t-online.de

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